
Fast jeder hat schon einmal über Alternativen zur Heizung nachgedacht, insbesondere über Heizkostenersparnis und umweltverträgliche Technik. So kommt man um die nähere Betrachtung der Wärmepumpe nicht umhin. Aber wie genau funktioniert so eine Maschine, wie zuverlässig arbeitet eine Wärmepumpe und reicht so ein Gerät überhaupt aus, um ganzjährig zu heizen. Und lohnt sich die teure Anschaffung überhaut?
Aber auch höhere Temperaturen sind möglich z.B. bei der Verwendung von statischen Heizkörpern. Bei mehrfach durch uns umgerüsteten Heizanlagen in „alten“ Häusern mit Heizkörpern waren pro Jahr nachweislich Heizkostenersparnisse von 50 % zu verzeichnen.
Also eine Heizmaschine zum Nulltarif? Nein. Um die Wärmepumpe zu betreiben braucht man Strom. Eine effektiv arbeitende WP macht aus 1 kWh Strom 5 kWh Wärme. Die meisten Energieversorger bieten für umweltfreundliche Heizsysteme Stromtarife an, die 20 – 30 % günstiger als der normale Haushaltsstrom sind. Eine Anlage mit 9 kW Leistung, ausreichend für 150 m² Wohnfläche eines neu gebauten Wohnhauses, benötigt im Jahr ca. 4.100 kWh Strom, bei einem Strompreis von ca. 17 Cent/kWh entspricht das Gesamtkosten von 697,00 €. Der ökologischen Nutzen wurde dabei nicht mitgerechnet, ist er jedoch um ein vielfaches höher. Trotz der um etwa 3.500 – 5.000 € höheren Anschaffungskosten gegenüber einer „normalen“ Heizung zahlt sich die Wahl einer Wärmepumpe als Heizsystem schneller aus als erwartet. Nicht nur, dass die jährlichen Heizkosten erheblich niedriger sind auch Folgekosten wie Schornsteinfeger, Brennstofflagerung, Wartung oder TÜV Abnahmen entfallen.
